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Foto-Story: ein Tag in der Kinder- und Jugend-Reha

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Wenn Asthma einem Kind die Luft zum Atmen abschnürt oder eine Neurodermitis seine Haut schuppt, rötet und unerträglichen Juckreiz verursacht, dann kann eine Reha helfen. In der Rehabilitationsklinik in Wangen lernen Kinder und Jugendliche, mit ihrer Erkrankung umzugehen und ihr Leiden zu lindern. Auch psychosomatische Erkrankungen werden hier behandelt: Das sind Belastungen der Seele, die sich auf den Körper auswirken – oder umgekehrt. Wir haben die Kids in Wangen einen Tag lang begleitet, sind mit ihnen bis tief in eine Lunge gekrochen und haben gelernt, dass man Sprachstörungen verhexen kann. Klicken Sie gleich mal rein in unsere Fotostory!

Stark und froh zurück ins Leben

Was ist das Ziel der Kinder- und Jugend-Reha? Die jungen Patientinnen und Patienten sollen gestärkt und mit neuer Lebensfreude in ihr Leben zurückkehren: gesund oder deutlich fitter und gut geschult im Umgang mit ihrer Erkrankung. Die Krankheit soll nicht länger ihr Leben beherrschen; Familie und Freunde, Kita, Schule und Freizeit sollen wieder an erster Stelle stehen – und die Kinder und Jugendlichen unbeschwert in ein selbstbestimmtes Leben hineinwachsen.

Vier bis sechs Wochen lang bleiben sie in der Klinik, bei Bedarf auch länger. Die Kleinsten werden von Mutter oder Vater begleitet; für die Älteren ist die Reha auch ein Schritt in die Selbstständigkeit. Die Reha soll Kindern Spaß machen; doch sie bedeutet auch harte Arbeit. Vielfältige Therapien stärken jeden Tag den Körper und die Seele; spielerische, fantasievolle und actionreiche Methoden vermitteln praxistaugliches Wissen über die Krankheiten. Sogar eine Schule gibt es in der Reha-Klinik. Hier lernen die Kinder nicht nur ihren Unterrichtsstoff. Sie üben auch ein, mit einer chronischen Erkrankung im Schulalltag klarzukommen. Und wer wegen seiner Krankheit lange Zeit aussetzen musste, gewinnt hier wieder Lust aufs Lernen und die Gemeinschaft mit anderen.

Auf geht’s in die Bronchien!

  • Eine Therapeutin zeigt Kindern runde Scheiben.
    Bei der Asthma-Schulung für Fünfjährige bis zur zweiten Klasse steht der Spaß klar im Vordergrund: Am Bronchien-Modell erklärt Therapeutin Mareke Extra anschaulich, wie unsere Atmung funktioniert. Spiele und Malhefte vermitteln den Kindern Wissen über die Lunge und ihre Krankheit. Sie lernen, die Signale ihres Körpers zu deuten, ihr Asthmaspray rechtzeitig einzusetzen und so Anfällen vorzubeugen. (Foto: BDPK/Christin Büttner)
  • Ein Kind malt Figuren in einem Malheft aus.
    Bunt und kindgerecht: Kuh Conny dient als Aufhänger für die Geschichten rund um das Atmen. In Bildern und kurzen Geschichten erfahren die Kinder, wie die Luft, die sie einatmen, den ganzen Körper versorgt, wie sich bei einem Asthmaanfall die feinen Verästelungen in der Lunge verkrampfen und was hilft, um wieder tief durchatmen zu können. (Foto: BDPK/Christin Büttner)
  • Gruppenfoto: Eine junge Frau beugt sich über einen Tisch und zeigt einem Mädchen etwas.
    Manchen Kindern fällt es schwer, sich auf eine Sache zu konzentrieren. In der Ergotherapie üben sie, dranzubleiben und Schritt für Schritt ihre Ziele zu erreichen. „Die Grundidee ist nicht, die Krankheiten auszuknipsen, sondern dass die Kinder damit leben lernen“, sagt Ergotherapeutin Franziska Zapf. (Foto: BDPK/Christin Büttner)
  • In der Küche: Ein Junge rührt in einer Schüssel; eine junge Frau schaut ihm zu.
    Hier duftet es ganz wunderbar: In der Lehrküche der Reha-Klinik bereiten Kinder und Jugendliche auch Fast Food wie Döner zu. Natürlich in der Fitmacher-Variante mit Vollkorn-Pita, fettarmem Fleisch und viel Salat. Schmeckt trotzdem toll – und die Kids gewinnen Freude am Schnippeln, Brutzeln und Kochen. Beim Selbermachen Spaß haben und ganz nebenbei viel über eine gute Ernährung lernen: Das kann der Start in einen dauerhaft gesunden und genussvollen Lebensstil sein. (Foto: BDPK/Christin Büttner)
  • Auf einem Tisch stehen zwei Teller mit bunter Rohkost.
    Bunt, knackig, frisch: Was in der Ernährungsschulung auf den Tisch kommt, sieht appetitlich aus, schmeckt gut und ist auch noch gesund. Aber wie geht man damit um, wenn alle anderen fetttriefende Burger futtern wollen – oder zu Hause die Süßigkeiten im Küchenschrank locken und Mama XXL-Colaflaschen kauft? In Rollenspielen trainieren die Jugendlichen, schwierige Situationen rund ums Essen zu meistern. (Foto: BDPK/Christin Büttner)
  • Mehrere Jugendliche und Erwachsene gemeinsam am Basteltisch.
    Bindungen stärken, motivieren, Probleme gemeinsam lösen lernen: Darum geht es in der Eltern-Kind-Interaktion. Eine Reha-Psychologin hilft Müttern und Vätern dabei, stärker in ihrer Elternrolle zu werden – für eine langfristig engere Bindung zu ihren Kindern. (Foto: BDPK/Christin Büttner)
  • Eine Frau spielt mit einem Jungen an einem kleinen Tisch.
    „Hexenreim und Zauberschleim, alles soll verschwunden sein!“ Wenn Logopädin Helene Ahner in der Sprachtherapie mit ihren jungen Patientinnen und Patienten arbeitet, geht es fantasievoll, märchenhaft und magisch zu. Mit witzigen Reimen und Spielen hilft sie Kindern z. B. dabei, sich nicht zu verhaspeln, sondern ihr Sprechtempo gut zu dosieren. (Foto: BDPK/Christin Büttner)
  • Ein Junge beugt sich über ein Spiel und hält eine bunte Scheibe in der Hand.
    Zur Sprachtherapie kommen auch Kinder, die sich mit dem Schreiben schwertun. Sie lernen bei Helene Ahner, Worte „von den Ohren her“ zu verstehen. „Was reimt sich auf Zange?“ – „Schlange!“ Reime zu finden und sich jeden Laut genau bewusst zu machen, hilft beim Schreibenlernen. (Foto: BDPK/Christin Büttner)
  • In der Grundschule: Eine Frau unterhält sich lächelnd mit einem Jungen.
    „Reha macht stark für die Schule“, sagt Grundschullehrerin Michaela Nothelfer. Deshalb darf der Unterricht während des Klinikaufenthalts nicht fehlen. Die Reha-Schule motiviert die Mädchen und Jungs und stärkt ihre Fähigkeiten durch individuell angepassten Unterricht. In den kleinen Klassen können sie auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes eingehen. (Foto: BDPK/Christin Büttner)
  • Gruppenfoto: Eine Frau sitzt mit mehreren Jugendlichen in einer Turnhalle.
    Die Bewegungstherapie ermutigt die Jugendlichen, sich selbst erspüren, ihren Körper zu erleben und eigene Grenzen auszuloten. Außerdem nehmen sie bewusst wahr, wie ihre Gefühle auf ihr Verhalten wirken. Das Ziel: Nach der Reha sollen die Jugendlichen gestärkt und selbstbewusst am sozialen Leben teilhaben. (Foto: BDPK/Christin Büttner)
  • Ein Mädchen sitzt auf dem Rollbrett und wird gezogen.
    Für die heutige Stunde hat sich Therapeutin Anne Souvereign eine actionreiche Übung ausgedacht: Die Jugendlichen sollen sich gegenseitig auf Rollbrettern ziehen, schieben und schleudern. Dabei lernen sie ihre Kräfte kennen – und gewinnen Vertrauen in sich selbst und in den Übungspartner. (Foto: BDPK/Christin Büttner)
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