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Nachgefragt: … in unseren Mitgliedskliniken

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„Reha. Macht’s besser!“ setzt sich auf politischer Ebene für die Verbesserung der Rahmenbedingungen zur Erbringung von Vorsorge- und Reha-Leistungen ein. Denn: Wir sind überzeugt, dass Vorsorge- und Reha-Maßnahmen erheblich zur Lebensqualität von Menschen beitragen. Reha macht’s also für Patientinnen und Patienten besser. Das beweisen auch die Patientengeschichten aus unseren Mitgliedskliniken.

"Aber es gibt nur eins: nach vorne zu schauen. Dabei helfen einem ja die Therapeuten."

(Reinhard Bischoff, Reha nach Schlaganfall)

“Geduld ist die schwerste Therapie”

Nach einem Schlaganfall durch Reha wieder gehen lernen

 

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Warum in die Reha?

Der Schlaganfall kommt für Reinhard Bischoff völlig unerwartet. Der sportliche Mann hat sein Leben lang nie geraucht, nie getrunken. „Schlaganfall nimmt keine Rücksicht auf Sportler“, sagt er. Sechs Tage lag Bischoff auf der Intensivstation und wurde danach direkt in die Rehabilitationseinrichtung der Kliniken Schmieder in Allensbach verlegt.

Welche Therapieformen beinhaltet eine Reha bei Schlaganfall?

Als Folge einer plötzlichen Durchblutungsstörung des Gehirns werden die Nervenzellen mit zu wenig Sauerstoff und Nährstoffen versorgt – es kommt zum Schlaganfall, auch Apoplexie, Hirninsult oder Hirninfarkt.

Bei Auftreten eines Schlaganfalls ist schnelles Handeln das A und O. Ein Schlaganfall ist immer ein Notfall und je schneller der oder die Betroffene behandelt werden kann, desto höher sind die Chancen die Folgeschäden zu minimieren.

Nach der Akutbehandlung ist die Rehabilitation in einer spezialisierten Einrichtung ein wichtiger Baustein für den Therapieerfolg. In der Reha geht es darum, die verloren gegangenen Fähigkeiten vollständig oder teilweise wiederherzustellen. Dabei arbeiten Ärzte und Therapeuten verschiedener Fachrichtungen sowie Sozialarbeiter eng mit dem Patienten oder der Patientin und den Angehörigen zusammen. Ziel ist immer auch die Befähigung zur Alltagsbewältigung, auch dann, wenn Einschränkungen zurückbleiben.

Mehr Informationen zu Schlaganfall allgemein

Informationen zur Therapie in den Kliniken Schmieder

Wie sind die Zukunftsaussichten?

Je motivierter der Patient oder die Patientin selbst ist, desto höher ist der Therapieerfolg. Reinhard Bischoff ist kein Mann, der aufgibt: „Aber mir macht das Körperliche und das Psychische nicht zu schaffen. Ich habe mich darauf eingestellt“, sagt er. Für ihn gibt es nur den Blick nach vorn. „Man muss aber auch bereit sein, zusätzlich was zu machen. Nicht nur mit den Therapeuten.“ Sein erklärtes Ziel vor der Reha war es, eigenständig aus der Klinik gehen zu können. Mittlerweile darf er sogar hoffen, irgendwann wieder Fußball zu spielen.

Die ganze Geschichte von Herrn Bischoff lesen Sie hier.

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“Ich will weiterleben!”

Reha zur Bewältigung eines schweren Schädel-Hirn-Traumas

 

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Warum in die Reha?

Der Gaswasserinstallateur Florian Haller fällt bei einem Arbeitseinsatz von einer acht Meter hohen Hebebühne und erleidet dabei ein schweres Schädel-Hirn-Trauma. Er liegt 15 Tage im Koma. Danach ist alles anders. Er kann nicht mehr richtig sprechen, nicht mehr laufen. Das war im November 2014. Anfang Mai 2015 kommt Florian Haller in die Kliniken Schmieder zur Rehabilitation. Über diese Zeit sagt er: „Ich wurde nicht bemitleidet, sondern musste direkt etwa acht Therapien am Tag machen. Die Therapien haben viel geholfen und die Therapeutinnen haben ihr Bestes gegeben. Das Zusammenspiel aus allen Therapien war der Weg zum Erfolg. Ich kann mittlerweile sogar eine Bahn im Schwimmbad hin und zurück schwimmen – und das mit nur einer funktionsfähigen Hand. Es macht jedes Mal unheimlich viel Spaß, hier zu sein und weiter zu machen. Ich will mit der einen Hand genau das Gleiche machen können wie andere, die zwei Hände haben. Es muss ja irgendwie weitergehen und funktionieren.“

Welche Therapieformen beinhaltet eine Reha bei Schädel-Hirn-Trauma?

Bei Verletzungen der Kopfschwarte, des Schädels und des Gehirns, die durch äußere Gewalteinwirkung entstanden sind, spricht man vom Schädel-Hirn-Trauma (auch SHT). Die medizinische Rehabilitation spielt bei SHT eine entscheidende Rolle. Dabei richtet sich die Behandlung nach Schwere und Art der Verletzung. Die Therapieform der Kliniken Schmieder, in denen auch Florian Haller behandelt wird, können Sie hier nachlesen.

Wie sind die Zukunftsaussichten?

In der Frühphase der Behandlung von Patientinnen und Patienten mit SHT geht es darum, das Leben der Betroffenen zu erhalten und Folgeschäden so weit möglich zu verhindern. Im weiteren Verlauf ermöglichen zielgerichtete und kontinuierliche, über einen langen Zeitraum andauernde Rehabilitationsmaßnahmen eine erfolgreiche Wiedereingliederung in die Familie, in das soziale Umfeld und ggf. in den Beruf. Ziel der Rehabilitationsmaßnahmen ist die teilweise oder vollständige Rückbildung der neurologischen Ausfallerscheinungen. Hier gibt es die ganze Geschichte von Florian Haller.

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“Ich wollte wieder alles machen können, wie vor der Reha”

Ambulante Reha nach einer Schulter-OP

 

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Warum in die Reha?

Thomas Mangold, Vater von drei Kindern und im Beruf Ingenieur, ist leidenschaftlicher Radballsportler. Dabei hat er sich einen Sehnenriss an der Schulter zugezogen. Die Schulter musste operiert werden. Danach ging Thomas Mangold in die Reha- und Nachsorgeambulanz im ZAR Tübingen am Universitätsklinikum. Die Reha als AHB an seine Schulter-OP hat maßgeblich zum Therapieerfolg beigetragen.

Welche Therapieformen beinhalten eine ambulante Reha nach einer Schulter-OP?

Je nach Bedarf wird gemeinsam mit dem Patienten ein individueller Therapieplan erstellt. Dabei wird festgelegt, welche therapeutischen Behandlungen zu welchem Zeitpunkt erfolgen sollen.

Zu den Therapieformen gehören:

  • Schmerztherapie
  • Kryotherapie und Lymphdrainage
  • Elektrotherapie
  • Physiotherapie
  • Unterwasserbewegungstherapie
  • Motorschiene
  • Verhaltenstherapie
  • Ergotherapie
Wie sind die Zukunftsaussichten?

Das Ziel, nach der Reha die Schulter wieder voll belasten zu können und zu 90 % den sportlichen Freizeitaktivitäten nachgehen zu können, hat Thomas Mangold erreicht.

Im folgenden Video erzählt Thomas Mangold von seiner Reha im ZAR Tübingen: https://www.zar.de

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„Die Zeit in der Klinik hat uns wieder zusammengeschweißt“

Rehabilitation für Eltern mit Kindern

 

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Warum in die Reha?

Nach der Diagnose Brustkrebs, gefolgt von Operationen, Bestrahlung und Chemotherapie, fiel Antje M. in ein tiefes Loch. Der Alltag wurde für sie zu einer fast nicht zu bewältigenden Herausforderung. Um die Kinder konnte sie sich kaum noch kümmern – es fehlten schlicht Kraft und Energie. Darüber hinaus begleitete die eine ständige Angst bei jeder Kontrolluntersuchung. Antje M. wollte auf keinen Fall von ihren Kindern getrennt sein, deswegen kam nur eine Mutter-Kind-Rehabilitation in Frage.

Welche Therapieformen sind mit Kindern möglich?

In einer Vorsorge- oder Rehabilitationsmaßnahme für Mütter/Väter und ihre Kinder sind alle Therapieformen möglich. Ein interdisziplinäres Team aus Psychologen, Physiotherapeuten, Sporttherapeuten, Ergotherapeuten und Ernährungstherapeuten entwarf eine umfassend vernetzte Therapie für Antje M. Während der Therapien wurden die Kinder in der Klinik betreut. Neben der Rehabilitation im Rahmen der Erkrankung liegt ein besonderer Fokus einer Mutter/Vater-Kind-Maßnahme auf einer Stabilisierung des Familiensystems.

Wie sind die Zukunftsaussichten?

Nach der Reha fühlte Antje M. sich gestärkt für die Zeit zu Hause und kam wieder in ihrem Alltag an. „Mit beiden Beinen im Leben stehen“, sagt sie selbst über das Gefühl nach der Reha. Sie und ihre Kinder fühlen sich enger verbunden und blicken durch die positiv gemeinsam erlebte Zeit zuversichtlich in die Zukunft.

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