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Nach einem Schlaganfall ist eine frühzeitige Reha unerlässlich

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Seinen Namen hat der Schlaganfall zu Recht: Er kommt ohne Vorwarnung, schlagartig. Auf einmal fühlt sich eine Körperhälfte oder auch nur ein Arm oder Bein taub an, oder es kommt zu Lähmungserscheinungen. Gleichgewichtsstörungen treten auf, oder Sprach- oder Sehstörungen. Schnelle Hilfe ist jetzt extrem wichtig, denn beim Schlaganfall zählt jede Sekunde.

Der Fachbereich Neurologie des Passauer Wolf Bad Griesbach kooperiert seit 2019 mit der Stroke Unit am Krankenhaus Rotthalmünster und stellt vor Ort fachärztliche Expertise bereit, um eine bestmögliche Patientenversorgung bei einem Schlaganfall sicherzustellen. Das Krankenhaus war eines der ersten Häuser, innerhalb dessen eine telemedizinische Stroke Unit im Rahmen des Schlaganfallnetzwerkes Südostbayern (TEMPiS) unter Begleitung des Chefarztes am Krankenhaus Rotthalmünster, Dr. Josef Baum, Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Schlaganfallversorgung, und Rettungsmedizin, eingerichtet wurde. Dr. med. Oliver Meier als Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Neurologie im Passauer Wolf Bad Griesbach sorgt mit seinem Fachärzte-Team für den fließenden Übergang von der Stroke Unit in die Rehabilitation. Die enge Zusammenarbeit erlaubt es, Behandlungsabläufe zu optimieren und neurologische Fachkompetenz bei einem Schlaganfall zu stärken. Das Ziel: eine schnellstmögliche Versorgung nach einem Schlaganfall sicherzustellen.

Wie sieht die Behandlung aus?

Je früher nach dem Krankenhausaufenthalt mit einer gezielten Rehabilitation begonnen wird, desto besser lassen sich Langzeitschäden abwehren. Die intensive Behandlung umfasst in der Akutphase die Überwachung lebenswichtiger Funktionen wie umfassendes Monitoring, die apparative Verlaufsdiagnostik und die intensive medikamentöse Therapie.

Ärzte, Pflegekräfte und Therapeuten arbeiten während der Rehabilitation fachgebietsübergreifend im Team, um bestmögliche Abläufe zu ermöglichen. Die pflegerische Betreuung – beispielsweise im Rahmen der neurologischen Frührehabilitation – reicht von der Intensivpflege und basaler Stimulation bis zur intensiven Reha-Pflege und beinhaltet auch das Wundmanagement. Therapeutisch schöpft das Passauer Wolf-Team aus einem breiten Spektrum. Orientierend an den Fähigkeitseinschränkungen kombinieren sie die Behandlungen, darunter Physio- und Ergotherapie, Physikalische Therapien sowie die Neuropsychologie und Psychologie.

„Bevor es so weit kommt, kann man aber schon viel tun, um einen Schlaganfall zu vermeiden,“ erklärt Dr. med. Oliver Meier, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Neurologie beim Passauer Wolf Bad Griesbach. „Denn ca. 70 % aller Schlaganfälle gelten als vermeidbar, wenn man einen persönlichen Beitrag leistet mit z.B. 30 Minuten Bewegung und Sport pro Tag, gesunder Ernährung, dem Verzicht auf Nikotin, der Gewichtsregulation, dem besonnenen Umgang mit Alkohol oder auch einer Kompensation und einem bewussten Umgang mit Stress, insbesondere des Tages- und Schlafrhythmus.

Festzuhalten bleibt, dass mit Abstand der gefährlichste und auch zum Teil verborgene Faktor in Deutschland der Bluthochdruck ist. Die Häufigkeit von Bluthochdruck steigt mit zunehmendem Lebensalter. In Deutschland hat fast jeder Dritte Bluthochdruck und die einzige Möglichkeit, das zu erfahren, liegt darin, den eigenen Blutdruck regelmäßig zu messen.“

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