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Im Wettbewerb muss Qualität zählen!

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Was bei einer Reha zählt, ist Qualität. Selbstverständlich? Nein, noch immer werden Reha-Einrichtungen von Krankenkassen allein nach Preis bewertet. Das muss sich ändern – für die Zukunft der Reha als einer wichtigen Säule unseres Gesundheits- und Sozialsystems und für Millionen Menschen, die auf die gute Qualität ihrer Reha angewiesen sind.

Vier Faktoren für eine zukunftsfeste Reha-Qualität

Die Herausforderungen an die Reha steigen mit dem demografischen Wandel, der Alterung unserer Gesellschaft, dem Fachkräftemangel und dem Druck auf viele Menschen durch Doppelbelastungen in Beruf, Familie und Pflege von Angehörigen. Die Reha in Deutschland ist immer stärker gefordert: Sie muss ihre Erfolgsgeschichte fortschreiben. Das gelingt nur, wenn die Reha nicht dem Preiskampf ausgeliefert wird – sondern sich im fairen Qualitäts-Wettbewerb behaupten kann!

ERFOLGSGESCHICHTE REHA

Dass Menschen nach einem Unfall oder einer Krankheit weiter arbeiten können, sich wieder um die Familie kümmern oder selbstständig zu Hause leben, verdanken sie oft einer Reha. Zugleich spart jede erfolgreiche Reha-Maßnahme unserem Gesundheits- und Sozialsystem bares Geld.

Was muss sich ändern, damit Reha-Einrichtungen leistungsfähig bleiben?

  • Qualität zielgerichtet managen und sichern: Die Dokumentation ist wichtig, aber aufwendig. Moderne IT-Systeme können den Aufwand erheblich senken. So bleibt mehr Zeit für die Arbeit mit den Patientinnen und Patienten. Doch die Investition in eine zeitgemäße Ausstattung scheitert oft am Kostendruck.
  • Das Reha-Ergebnis bewerten, nicht nur den Weg dorthin: Die bestorganisierte Reha nützt nichts, wenn das Behandlungsergebnis nicht ausreicht, um die Patientinnen und Patienten nach der Reha gestärkt wieder in ihr Leben entlassen zu können!
  • Einheitliche Maßstäbe für Qualität schaffen: Dann wird die Qualität von Reha-Einrichtungen besser vergleichbar. Das ist die Grundlage für einen fairen Qualitäts-Wettbewerb!
  • Apropos Qualitäts-Wettbewerb: Krankenkassen sollten nicht grundsätzlich die billigste Reha-Einrichtung auswählen dürfen, sondern die Einrichtung, die für die Patientinnen und Patienten und ihre Krankheit jeweils den besten Erfolg verspricht.

 

WAS REHA LEISTEN KANN

Etliche Studien belegen die positive Wirkung der Rehabilitation. Eine erfolgreiche Reha

  • sorgt dafür, dass ältere Menschen weiter zu Hause leben können.
  • kann eine Verschlechterung einer Krankheit, eine drohende Behinderung und eine Pflegebedürftigkeit abwenden.
  • stärkt Menschen mit Behinderung.
  • unterstützt Menschen, die nach einem Unfall oder einer schweren Krankheit in den Beruf zurückkehren wollen.

Unsere Position: Wahlrecht stärken heißt Qualität sichern!

Die Krankenkassen weisen ihre Versicherten den Reha-Einrichtungen zu, mit denen sie Vergütungsverträge abgeschlossen haben. Dabei entscheiden sie häufig allein nach den Kosten. Dieses System drängt Reha-Einrichtungen, niedrige Preise anzubieten – auf Kosten der Reha-Leistungen, des Personals und der Qualität.

Wir fordern, dass die Versicherten ihr unbedingtes Wahlrecht wahrnehmen dürfen. Die Patientinnen und Patienten können dann selbst entscheiden, welche Vertragsklinik für sie am besten geeignet ist. Dabei kann Sie Ihre Ärztin oder Ihr Arzt beraten. Damit wandelt sich der Preis-Wettbewerb in einen Qualitäts-Wettbewerb. Das Wahlrecht der Versicherten zu stärken, heißt also: die Qualität der Reha in Deutschland langfristig zu sichern.

Die Reha-Vergütung den Anforderungen anpassen

Ein weiterer wichtiger Punkt: Die Entwicklung der Reha-Vergütung hängt heute noch davon ab, wie die beitragspflichtigen Einkommen aller Versicherten steigen (Grundlohnsummenbindung). Diese Verknüpfung muss aufgelöst werden. Die Reha-Kliniken müssen den stetig und schnell wachsenden Anforderungen gerecht werden – heute und in Zukunft. Deshalb müssen die Vergütungssätze unabhängig vereinbart werden können.

Patient und Therapeutin sehen gemeinsam Daten auf einem Bildschirm an.
Qualität zahlt sich aus: Moderne IT-Systeme können Reha-Einrichtungen bei Verwaltungsaufgaben viel Zeit sparen. So bleibt mehr Zeit für die Arbeit mit den Patientinnen und Patienten. Doch die Investition in eine zeitgemäße Ausstattung scheitert oft am Kostendruck. (Foto: Anja Prestel/BDPK)

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Ob Beschäftigte in Reha-Einrichtungen, Patientinnen und Patienten, Angehörige, Ärztinnen und Ärzte oder einfach Interessierte: Alle können sich für die Reha einsetzen. Wie? Ganz einfach. Geben Sie der Initiative „Reha. Macht’s besser!“ Ihre Stimme!

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