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26.02.2020

IPReG: Gute Nachrichten …

Das Bundeskabinett hat einen Gesetzentwurf beschlossen, der zwei wesentliche Verbesserungen für die Reha bedeutet: einen einfacheren Zugang zur Reha für ältere Patientinnen und Patienten – und mehr Etat für die Personalkosten in Reha-Einrichtungen!

… Für Patienten

Anträge auf eine geriatrische Reha werden bislang häufig abgelehnt. Auch dann, wenn die Reha eine Pflegebedürftigkeit vermeiden oder verzögern könnte. Das geplante Gesetz – IPReG – sieht vor: Wenn eine Ärztin oder ein Arzt eine Reha verordnet, dann sind die Krankenkassen an diese Entscheidung gebunden. Neben der geriatrischen Reha könnten auch weitere Leistungen von dem Gesetz profitieren.

… Für Beschäftigte

Eine weitere wichtige Neuerung: Kommt das IPReG, soll die Grundlohnrate fallen! Bislang waren die Preise für Reha-Leistungen an die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung gekoppelt. Nur wenn die Kassenbeiträge stiegen, durften Reha-Einrichtungen ihre Preise anpassen. Blieben die Beiträge stabil, wurden die Preise für Reha-Leistungen eingefroren – und damit auch die Gehälter fürs Reha-Personal. Wird die Grundlohnrate gestrichen, können endlich höhere Personalkosten in Reha-Einrichtungen finanziert werden.

Alternativtext	In der Reha-Klinik: Eine Therapeutin korrigiert die Haltung einer Patientin.
Das geplante IPReG bedeutet entscheidende Vorteile für ältere Patientinnen und Patienten – und für Beschäftigte in Reha-Einrichtungen. (Foto: Christin Büttner/BDPK)

IPReG

IPReG ist die Abkürzung für: Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetz. Ein langer und komplizierter Name. Aber wir tippen ihn gerne, oft und inzwischen fehlerfrei. Denn das IPReG ist ein wichtiger Baustein für eine starke, zukunftssichere Reha!

Die Position des BDPK zum IPReG

Wie steht der Bundesverband Deutscher Privatkliniken e. V. (BDPK) zum Gesetzentwurf? Hier finden Sie die aktuelle Presseinfo:

IPReG: zur Pressemitteilung des BDPK

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