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19.11.2025

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Auswertungen belegen deutliche gesamtwirtschaftliche Effekte

Eine aktuelle Auswertung der Deutschen Rentenversicherung (DRV) unterstreicht die wichtige Rolle der medizinischen Rehabilitation für eine nachhaltige Sicherung der Erwerbsfähigkeit. Im Jahr 2024 stellte die DRV insgesamt 8,31 Mrd. Euro für Rehabilitations- und Teilhabeleistungen bereit. Der größte Anteil entfiel mit 6,67 Mrd. Euro auf die medizinische Rehabilitation, weitere 1,25 Mrd. Euro wurden für Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben aufgewendet. Zudem leistete die Rentenversicherung im Rahmen dieser Maßnahmen Sozialversicherungsbeiträge in Höhe von 0,45 Mrd. Euro.

Rehabilitation steigert Teilhabechancen am Arbeitsmarkt

Die neue Datenanalyse zeigt, dass Rehabilitationsleistungen der DRV die beruflichen Perspektiven der Patientinnen und Patienten spürbar verbessern. Rehabilitandinnen und Rehabilitanden nehmen nach Abschluss der Maßnahme signifikant häufiger wieder am Erwerbsleben teil. Die Untersuchung stützt sich auf umfangreiche Routinedaten der Jahre 2015 bis 2019, die mittels zweier unabhängiger statistischer Ansätze analysiert wurden. Beide Modelle kommen zu dem gleichen Befund: Die medizinische Rehabilitation wirkt positiv auf die gesundheitlichen Belange im Job und die berufliche Wiedereingliederung.

Säulendiagramm
Quelle: DRV

Jeder investierte Euro zahlt sich mehrfach aus

Die Berechnungen verdeutlichen, dass Rehabilitationsinvestitionen nicht nur die individuellen Chancen auf eine Rückkehr ins Erwerbsleben erhöhen, sondern auch messbare makroökonomische Effekte auslösen. Demnach generiert ein investierter Euro bereits im ersten Jahr einen gesamtwirtschaftlichen Nutzen von zwei bis drei Euro. Nach zwei Jahren steigt dieser Wert auf rund fünf Euro. Die Abweichungen zwischen den Modellen bleiben dabei marginal, was die Robustheit der Ergebnisse unterstreicht.

Schlussfolgerung

Rehabilitationsleistungen sind ein zentraler Baustein für den Erhalt der Arbeitskraft und damit ein bedeutsamer Faktor für die volkswirtschaftliche Stabilität. Die aktuellen Berechnungen verdeutlichen: Eine heutige Investition von rund 8 Mrd. Euro in die Rehabilitation kann innerhalb der ersten beiden Jahre einen ökonomischen Gesamtnutzen von etwa 40 Mrd. Euro generieren. Die medizinische sowie berufliche Rehabilitation bleibt damit nicht nur aus sozialpolitischer, sondern auch aus ökonomischer Perspektive ein hochwirksames Instrument zur Sicherung der Teilhabe am Arbeitsleben.

Die ausführliche Analyse finden Sie hier.

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