Die Reha braucht Ihre Unterstützung. Geben Sie hier der Initiative „REHA. MACHT’S BESSER!“ Ihre Stimme:
Für die Reha stimmenMit der Broschüre „Stationäre Mutter-/Vater-Kind-Vorsorge- und Rehabilitationsleistungen stärken“ bringt der Bundesverband Deutscher Privatkliniken (BDPK e.V.) aktuelle fachliche und gesundheitspolitische Perspektiven in die Diskussion auf Landes- und kommunaler Ebene ein. Aus Sicht des Verbandes besteht Handlungsbedarf, um diese wichtigen Leistungen der Gesundheitsversorgung nachhaltig zu sichern.
Hintergrund ist die seit Jahren zunehmende psychosoziale Belastung von Familien. Viele Mütter, Väter und Kinder sind mit wachsenden Herausforderungen konfrontiert. Ursachen sind unter anderem die hohen Anforderungen bei der Vereinbarkeit von Beruf und familiären Sorgeaufgaben, wirtschaftliche Unsicherheiten sowie gesundheitliche Belastungen. Erhebungen des Robert Koch-Instituts zeigen, dass Stresssymptome, psychische Belastungen und psychosomatische Erkrankungen in der Bevölkerung zunehmen.
Deshalb kommt den stationären Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen für Mütter, Väter und Kinder nach §§ 24 und 41 SGB V eine zentrale Rolle zu. Als Bestandteil einer familienorientierten Gesundheitsversorgung verfolgen sie einen ganzheitlichen Ansatz, der medizinische, therapeutische, psychologische und pädagogische Leistungen miteinander verbindet.
Die Maßnahmen zielen darauf ab, körperliche und psychische Erkrankungen zu behandeln, Belastungs- und Erschöpfungssymptome zu reduzieren sowie die Erziehungs- und Alltagsbewältigungskompetenzen der Eltern zu stärken. Kinder werden gezielt in die Behandlung einbezogen, um belastende familiäre Strukturen aufzubrechen und ihre gesundheitliche sowie soziale Entwicklung zu unterstützen. Die Aufenthaltsdauer beträgt in der Regel drei Wochen.
Die Wirksamkeit der stationären Mutter-/Vater-Kind-Vorsorge- und Rehabilitationsleistungen ist durch zahlreiche Studien und Evaluationen belegt. Die Maßnahmen tragen zur Stabilisierung der psychischen Gesundheit von Müttern und Vätern bei, reduzieren das Risiko einer Chronifizierung von Erkrankungen und können den Bedarf an weiteren Gesundheitsleistungen verringern. Besonders wichtig sind diese Angebote für Familien in belasteten Lebenslagen, darunter Alleinerziehende und Familien mit mehrfachen sozialen Problemlagen. Etwa 59 Prozent der Leistungen werden derzeit von Einrichtungen in privater Trägerschaft erbracht.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von OpenStreetMap. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen